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Bunte Seite mit ausgeschnittenen Stiften und einer Farbtabelle

Kleine Hommage an Faber-Castell

Der eindeutig beste Moment der zweiten Januar-Woche war, als ich endlich meine Bestellung Gelatos in den Händen hielt. ♥ Fieserweise gibt es die in Deutschland nicht zu kaufen, sodass ich auf das Internet zurückgreifen musste; aber Dank eines tollen Adventrabattes schmerzte der Preis dann immerhin etwas weniger. War ja mein Weihnachtsgeschenk an mich. :) Außerdem habe ich endlich mal den Unterschied zwischen den Art GRIP Aquarellen und den Albrecht Dürer Künstleraquarellstiften kennengelernt und weiß jetzt „leider“, dass ich irgendwann letztere ALLE haben will. ♥♥ (Bis dahin gebe ich mich mit meinen Goldfaber Aquarellen zufrieden, den Vorgängern der Art GRIP Aquarelle, deren 36,20 DM teure 24er-Packung ich noch immer hege und pflege und gerade mit einigen der inzwischen kaum noch erhältlichen Stifte aufgestockt habe.) Auch hätte ich gerne mehr als nur eine Handvoll der Tuschestifte PITT artist pen B. Na ja, eines Tages, wenn ich reich bin. ;) So oder so, für diese Journalseite habe ich so einige Farbregister gezogen.

Fotostrecke, illustriert darunter stehenden Abschnitt

Zunächst habe ich auch diese Seite mit Gesso grundiert, da die Gelatos darauf viel besser gleiten als auf bloßem Papier. (Gesso macht zudem die Seite stabiler und ist etwas weißer als das Papier, aber ich glaube, das seht ihr hier nicht so wirklich.) Danach habe ich ALLE Farben, die ich habe, ausprobiert und anschließend teilweise mit einer Schablone „Negativ-Blüten“weggetupft. Gelatos sind nämlich wasserlöslich; anfangs ganz leicht und nach dem Trocknen mit etwas mehr Druck (solche Dinge finde ich ungeduldiger Mensch immer erst auf die harte Tour raus).

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Eigentlich wollte ich durch klares Embossing einen weißen Schriftzug lassen, aber das hatte ich leider vergessen. Danach dachte ich, ich könne ihn gelb lassen, doch nach dem Verwischen der Gelatos war die Schrift kaum zu lesen…

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Deshalb habe ich mit rotem Farbspray und darauf erneut aufgetragenen Metallic-Gelatos nachgeholfen und die Buchstaben schwarz umrandet. Aus dem Beipackheft der Gelatos und einem kleinen Werbeheft von Faber-Castell habe ich die Stifte ausgeschnitten, die ich besitze, und aufs Papier geklebt. Anschließend habe ich mit einem Edding stellenweise die Papierumrisse nachgezeichnet, weil das alles etwas wischi-waschi aussah.

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Danach habe ich noch mal die Schablone gezückt und diesmal mit den Gelatos „Positiv-Blüten“ getupft. Auch habe ich einige Blüten mit dem Edding (nach-)gemalt und schattiert. Danach habe ich Text ausgedruckt, ausgeschnitten und auf der Seite verteilt – beim Ankleben mit Bindex habe ich leider festgestellt, dass auch Tintenstrahlausdrucke nicht wasserfest sind. ^^; Weil die Schriftausdrucke so blass waren, habe ich sie mit Tuschestiften etwas schattiert (auf glattem Untergrund lassen sich diese noch kurzzeitig verwischen) und mit Edding umrahmt. Zu guter Letzt habe ich einen Faber-Castell-Schriftzug eingeklebt, wobei ich im letzten Moment noch einen größeren als den ursprünglich ausgeschnittenen gefunden habe. :)

Hinweis: Ich nehme für alle weiteren Art Journal Beiträge keine preisliche Einordnung mehr vor, weil mensch ja meist mit den Materialien arbeitet, die bereits vorhanden sind. ;) Aber dennoch ein Tipp: alle zu Anfang verlinkten Stifte sind auf der Faber-Castell-Webseite teurer als fast überall sonst im (Online-)Handel…

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