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Um endlich mal im Büro was anderes als Obst und Schokolade für „den kleinen Hunger zwischendurch“ zu haben, habe ich heute versucht, mir selber Müsliriegel zu machen, weil mir die meisten kauffertigen Müsliriegel zu teuer sind und auch zu viele Inhaltsstoffe haben, die mir nicht zusagen (und die ich oft erst googlen müsste :P). Mein Ziel war, dass ich zwischendurch etwas zu naschen habe, das energiereich ist und erst mal ’ne Weile satt macht.

Alle Zutaten stehen auf einem Herd

Zutaten:

  • 50 g Quinoa (gekocht nach Anweisung auf Packung)
  • 1 große oder 2 kleine Bananen
  • 100 ml (70 g) Agavendicksaft
  • 150 ml Wasser
  • 300 g Haferflocken (habe grobe und feine gemischt)
  • 75 g Mandeln (gestiftelt)
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g getrocknete Aprikosen
  • 50 g getrocknete Datteln
  • 25 g Leinsamen (optional)
  • 75 g Buchweizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • Vanilleschote (optional)

Die Mengenangaben sind sicherlich Geschmackssache und untereinander bzw. mit anderen Dingen (Rosinen, Cranberries, Haselnüssen…) austauschbar, wobei nur wichtig ist, dass sich das Verhältnis zwischen trockenen und feuchten Inhaltsstoffen in etwa die Waage hält. Wer es weniger süß mag, kann z. B. mehr Wasser statt Agavendicksaft nehmen oder andere Früchte verwenden. Wer es süßer mag, kann die Snacks nach dem Abkühlen mit Kuvertüre bestreichen. ;)

Dauer:
Ca. anderthalb Stunden plus Abkühlzeit

Zubereitung:
Die Zubereitung ist ziemlich einfach. Zuerst muss derdiedas Quinoa nach Anleitung gekocht werden; am besten heißes Wasser aus Wasserkocher nehmen, damit das Ganze ca. 20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln kann und nicht – wie bei mir – anbrennt. Ähem.

Teller mit gequetschter Banane und AgavendicksaftDie Banane(n) auf einem Teller quetschen und mit dem Agavendicksaft sowie der Vanille (die bei mir aus einer Mühle kam, daher weiß ich die Menge leider nicht mehr; ein paar Umdrehungen halt) verrühren, bis es eine einheitliche Masse ist. Wenn fertig, erst mal beiseite stellen.

Die meisten Zutaten sind bereits mundfertig erhältlich, sodass nur größeres Trockenobst kleiner geschnitten werden muss. Dieses wird zusammen mit den Haferflocken, Mandeln, Sonnenblumenkernen, Leinsamen sowie dem Buchweizenmehl und Backpulver in einer großen(!) Schüssel vermischt.

Topf mit Quinola, Schüssel mit Haferflocken-Nuss-Mischung und Teller mit Trockenfrüchten auf HerdDerdiedas fertig gekochte Quinoa kommt es ebenfalls in die Schüssel, zusammen mit dem „Bananen-Agaven-Saft“ und 150 ml Wasser. Das ganze wird so lange umgerührt, bis es eine einheitliche, feste Masse geworden ist – wenn es sich zu feucht anfühlt, einfach noch etwas Buchweizenmehl dazugeben; wenn zu trocken, ein bisschen mehr Wasser.

Masse auf BlechDie Masse auf ein gefettetes Blech geben (1-1,5 cm hoch; der Teig zerläuft nicht, falls Platz bleibt, wird auch nicht größer) und bei 100°C eine Stunde im Ofen backen, danach abkühlen lassen.

Mein Teig ergab 20 (krumm und schief geschnittene) Stücke, die von der Konsistenz her an dick geschnittenes Vollkornbrot erinnern, aber kerniger sind. Ich empfehle pro Snack ein Glas Wasser dazu zu trinken, vor allem, wenn Leinsamen verwendet worden sind. Das hier war mein erster Versuch, daher weiß ich nicht, wie lange sie sich halten (werde sie einpacken und in den Kühlschrank tun). Die nächsten Tage werde ich auf jeden Fall nicht hungern. ;)

Fertige Müsliriegel auf einem Blech

Das sollte doch so einige Bürostunden versüßen. :)

PS: Ich habe die Snacks in Preiskategorie [€€] eingestuft, denn falls ihr alle Zutaten neu anschaffen müsst, sind es definitiv Ausgaben über 10 Euro. Bis auf die Banane(n) reichen dann aber alle Zutaten für deutlich mehr als 20 Riegel.

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