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Die Weihnachtszeit steht vor der Tür! :) Wenn es die Zeit erlaubt, bastle ich daher im Dezember besonders viel, zumal es ja auch früh dunkel wird und eh so kalt draußen ist… brrr. Gerade, wenn es nur Kleinigkeiten sein sollen, lassen sich auch Weihnachtsgeschenke in relativ kurzer Zeit basteln, wie z. B. Bilderrahmen aus Pappe:

Stillleben Bilderrahmen

Was ihr benötigt:

  • Foto oder Bild, das eingerahmt werden soll
  • Pappe*
  • Papier (weiß, bunt, bedruckt, je nach Geschmack)
  • Bleistift
  • stabiles Lineal
  • Schere und scharfes Messer / Cutter
  • doppelseitiges Klebeband
  • Dekomaterial (z. B. Stempel, Glitzer, Stoff, Metalle – eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt)
  • Schnur zum Anhängen des Rahmens

*Am besten eignet sich Wellpappe (am allerbesten: Doppelwelle), die mensch oft als Verpackungsmaterial bekommt. Je dünner die Pappe, umso mehr Schichten müssen geklebt werden und umso schwerer wird der Rahmen nachher.

Pappe für Rahmen

Das Foto, das ich verwendet habe, war 10×15 cm groß; als Rahmenbreite wollte ich 2 cm haben. Ich brauchte also zwei Stück Pappe mit den Maßen 14×19, da ich die gewünschte Rahmenbreite natürlich auf allen vier Seiten addieren musste. Von den zwei gleichgroßen Rechtecken zeichnete ich in einem die Maße des Fotos ein, mit jeweils 2 cm Abstand zum Rand. Den Innenteil schnitt ich danach vorsichtig mit einem Cutter entlang eines (stabilen!) Lineals aus. Tada: Rahmen und Rückwand sind als Grundgerüst fertig. :)

Als nächstes wird das Papier benötigt, welches quasi den Hauptanteil des Rahmes bildet (die Pappe ist am Ende nicht mehr zu sehen). Maße Pappe und PaperDieses muss, je nach Dicke der Pappe, so weit über den Rahmen überstehen, dass es diese umschließen kann. Da mein Rahmen 2 cm breit und etwa 0,5 cm dick war (bzw. 1 cm zusammen mit der Rückwand), habe ich mich entschlossen, das Papier sowohl innen als auch außen 3 cm größer zu lassen. Sprich, ich habe innen genau mittig ein Loch von 4×9 cm geschnitten und dann das Papier zu allen vier Ecken hin eingeschnitten (gestrichelte Linien auf der Zeichnung), um es anschließend nach innen klappen und dort mit doppelseitigem Klebeband festkleben zu können. (Klebestifte halten meist nicht, vor allem, wenn das Papier stärker ist; Flüssigkleber mag ich nicht, da er nicht gut kontrollierbar ist und die Chemikalien zudem das Foto im Laufe der Zeit angreifen können).

Danach habe ich auf der Rückwandpappe das Foto aufgeklebt, sodass es zu allen vier Seiten die 2 cm Rahmenbreite Abstand hatte (also mittig positioniert war). Dann habe ich den Rahmen aufgelegt (also so, dass das Foto in der Mitte herausguckte) und ihn – natürlich Ecke auf Ecke – mit Klebeband an der Rückwandpappe befestigt. Zu guter Letzt habe ich das außen am Rahmen überstehende Papier um die Rückwand gewickelt, in etwa so, als würde ich ein Geschenk verpacken. Ich habe das mal zum besseren Verständnis als Bilderreihe zusammengestellt:

Zusammensetzen des Rahmens

(1) Papier innen umkleben. (2) Foto auf Rückwand kleben. (3/4) Rahmen mit Papier auflegen und festkleben (Vorderseite/Rückseite). (5) Papier vorsichtig umfalten und hinten festkleben.

Damit auch die Rückseite einigermaßen schick aussieht, habe ich dort Papier gegengeklebt; das ist aber nicht zwingend nötig und sollte wirklich erst am Ende gemacht werden, da ihr vielleicht noch was dazwischen kleben werdet.

Nun kann der Rahmen verziert werden! :) Es kommt natürlich darauf an, was für ein Papier verwendet wird, ob es einfarbig ist oder bereits Muster besitzt, auf was ihr (oder die zu Beschenkenden) so steht und was ihr an Dekozeugs vorrätig habt. Ich persönlich arbeite am liebsten mit Stempeln und kleinen Accessoires, aber den Rahmen im Bild oben habe ich z. B. erstmal so gelassen, wie er war.

Zu guter Letzt muss entschieden werden, ob es ein Steh- oder Hängerahmen werden soll. Meine ersten beide Versuche waren Stehrahmen (dazu habe ich hinten ein Stück Pappe gegengeklebt), doch ist der Nachteil der Wellpappe, dass sie sehr leicht ist und die Rahmen dementsprechend schnell umgekippt sind. Ich empfehle also, sie eher anzuhängen. Im Prinzip können aber auch beide Varianten auf der Rückseite angebracht werden. ;)

HängehalterungZum Anhängen muss hinten einfach nur ein Stück Schnur befestigt werden, und zwar bevor auf der Rückwand etwas aufgeklebt wird. Dann reicht nämlich auch hier doppelseitiges Klebeband oder sogar stinknormaler Klebestreifen. Da ich dies bei meinem Rahmen leider nicht getan hatte, musste ich noch mal ein gesondertes Stück Papier verwenden Hängerahmenund anschließend auf die Rückseite des Rahmens kleben. Klappte aber auch so prima, auch wenn ich die Schnur lieber hinter der schwarzen Pappe gehabt hätte. Nun ja. (In diesem Foto könnt ihr übrigens auch sehen, wie ich das meinte, das Papier auf der Rückseite so zu falten, als „würde ich ein Geschenk verpacken“.)

Zu guter Letzt noch drei Ergebnisse, die ich bereits verschenkt habe. Ich wünsche euch ebenfalls ein frohes Basteln! :)

Bilderrahmen orange

Bilderrahmen grün

Bilderrahmen rosa-schwarz

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